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Partnerschaft hat immer zwei Sichtweisen

An der Tagung  von „Interaction“ am 26.-27. Mai 2014 gingen verschiedene Referenten aus dem In- und Ausland auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit in Entwicklungs- und Nothilfeprojekten ein.

Effiziente Zusammenarbeit zwischen den Geber-Organisationen und den einheimischen Partnern ist in Katastrophenfällen wie auch bei längerfristigen Entwicklungsprojekten entscheidend. Ein grundlegender Faktor ist dabei das gegenseitige Vertrauen. An der Mitgliederversammlung von Interaction in Twannberg (bei Biel) haben Gäste aus den Philippinen (Nothilfe nach Erdbeben) und aus Uganda (Wasserprojekt) aufgezeigt, wie diese Zusammenarbeit aus ihrer Sicht praktisch gestaltet wird.

Interaction-Partner in den Ländern des Südens sind oft kirchliche Hilfswerke oder einheimische Kirchen. Ihr grosses Engagement und ihre christlich-ethischen Grundsätze fördern das Vertrauen, das sie sowohl unter der Lokalbevölkerung als auch bei den Partnerwerken geniessen. Und dieses kann und soll in den kommenden Jahren noch vertieft werden, wie Sally Ababa, Mitarbeiterin bei der Organisation OM Philippinen, berichtete. Christo Greyling, Mitarbeiter im internationalen Leitungsteam von World Vision, forderte dazu auf, dass Organisationen ihr christliches Profil transparent machen. Damit sei auch eine gute Zusammenarbeit mit Organisationen mit anderem religiösen Hintergrund möglich.

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