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Jahrestagung 2015: Sustainable Organisation

Die Jahrestagung vom 19. - 20. Mai 2015 auf dem Twannberg diente dem Erfahrungsaustausch und der Umsetzung der von Interaction geförderten nachhaltigen Entwicklung - nicht nur in den Projekten, sondern auch in der Arbeitsweise der Mitglied-Organisationen. Mitglieder berichteten, wie sie diese umsetzen und zum Beispiel Flugreisen auf ein Minimum einschränken. Denn das entspricht auch der "Post-2015 Agenda für eine nachhaltige Entwicklung", welche die Millenniums-Entwicklungsziele für 2015 ablösen. Andreas Weber, Leiter des Teams Post-2015 der DEZA, stellte das Konzept auf dem Twannberg vor. Er sprach von einem neuen Paradigma mit dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung und der Beseitigung extremer Armut in all ihren Formen. Die Ziele sollen auf der Basis der Prinzipien der Menschenrechte und anderer globaler Werte umgesetzt werden. Priorität haben die sieben Themen Wasser, Gesundheit, Geschlechtergleichstellung, Frieden/Sicherheit, Migration, Nachhaltiger Konsum und Produktion sowie die Reduktion von Katastrophenrisiken. Die "Sustainable Development Goals" sollen damit gleichzeitig den Interessen der wohlhabenden aufstrebenden und armen Länder dienen.

Für Ungerechtigkeit Sensibilisieren

Peter Seeberger, Leiter der Sensibilisierungskampagne StopArmut, stellte die Konzernverantwortungs-Initiative vor, die von 60 Schweizer Hilfswerken und Organisationen, darunter StopArmut, lanciert wurde. Sie will globale Konzerne mit Schweizer Sitz dazu verpflichten, auch im Ausland Menschenrechte und Umweltstandards einzuhalten (http://konzern-initiative.ch). Es genüge nicht, dass die Politik Rohstoffkonzerne lediglich in die Selbstverantwortung stelle, wie dies der Bundesrat getan habe.

 

28.05.2015, Autor: Fritz Imhof, Quelle: idea Spektrum

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Dimensionen von Nachhaltigkeit