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COVID-19: Aufruf zu Solidarität

 

Wir brauchen jetzt Ihre Hilfe!

COVID-19 treibt weltweit Millionen von Menschen in die extreme Armut

 

Als nationaler Dachverband von 37 christlichen Hilfswerken lanciert INTERACTION einen kollektiven Aufruf für die Unterstützung Tausender von Menschen, die besonders stark von COVID-19 betroffen sind. Danke, dass Sie uns dabei grosszügig unterstützen. 

Erstmals seit über zwanzig Jahren steigt die Zahl der extrem Armen wegen der Corona-Krise wieder an. Weder sauberes Wasser noch Seife, geschweige denn Desinfektionsmittel, und schon gar keine Versicherung für wirtschaftliche Einbussen: Die meisten Menschen in armen Ländern sind dem Coronavirus und den Folgen der Pandemie schutzlos ausgeliefert.

Aber gemeinsam kann die Krise überwunden werden. Unsere lokalen Partnerorganisationen setzen sich an einigen der schwierigsten Orten der Welt ein um Leben zu retten und Menschen ganzheitlich zu unterstützen. Der Dachverband hat dazu einen COVID-19-Fonds eingerichtet, aus dem die Mitglieder für ihre Projekte Gelder beantragen können.

 

 

 

Danke, wenn Sie INTERACTION dabei unterstützen. Spenden Sie jetzt:

 

Verwendungszweck: COVID-19

Interaction

1200 Genève

IBAN CH57 0900 0000 8575 9105 8

BIC POFICHBEXXX

 

Die neusten Projektinformationen erhalten Sie an der StopArmut Online-Konferenz. Am 16. März (19.30-21.00 Uhr) gibt es ein Workshop zu den aktuellen Projekten mit den involvierten Partnern von ADED, Chryzalid und FH Schweiz. Hier können Sie sich für den Workshop anmelden.

 

Anbei finden Sie die Projekte, die derzeit vom COVID-19-Fond von INTERACTION unterstützt werden.
 

ADED

Sensibilierung für Händerhygiene gegen COVID-19 für gefährdete Kinder und Familien im Tschad

 

Im Tschad setzen sich ADED Schweiz und seine beiden Partnerverbände für die Förderung des Händewaschens in mehreren Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen ein, insbesondere für gefährdete Kinder (ländliche Gebiete und Straßenkinder). Durch die Implementierung von 125 Handwaschvorrichtungen, die mit dem The Drop© Wasserhahn ausgestattet sind, sowie die Schulung von Lehrern und Aufsichtspersonen in der Anwendung der richtigen Nutzung und der Sensibilisierung der Kinder, wird das Projekt etwa 1'800 Menschen erreichen, sowohl Kinder als auch deren Familien.

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Chryzalid

COVID-19-Reaktion und Gesundheitsplan in zwei Gefängnissen in Guinea

 

In Conakry, Guinea wollen Chryzalid und sein Partner, die Gefängnisbruderschaft von Guinea, zwei regionale Gefängnisse im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus unterstützen. Laut nationalen Statistiken ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person im Gefängnis mit COVID infiziert wird 34-mal höher als für eine Person im Rest des Landes. Deshalb zielt das Projekt darauf ab, Gefängnisse bei der Entwicklung eines an ihre Gegebenheiten angepassten Gesundheitsplans zu unterstützen. Insassen und Personal werden für gute Präventions- und Schutzpraktiken sensibilisiert und Schutzausrüstung verteilt. Zudem werden Kampagnen zur Reinigung und Desinfektion der Räumlichkeiten durchgeführt, sowie Quarantänebereiche für Neuankömmlinge und Insassen mit Symptomen organisiert, bevor sie in ein COVID-19 Behandlungszentrum verlegt werden. Von diesem Projekt werden etwa 770 Insassen und Gefängnismitarbeiter profitieren.

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FH Schweiz

COVID-19-Projekt im Distrikt Amudat

 

In Uganda arbeitet Food for the Hungry mit den lokalen Behörden zusammen, um die Botschaften zur Prävention und Verhaltensänderung in der Pokot-Sprache zu verstärken und die sanitären Einrichtungen zu verbessern. Das Projekt wird mit 3 Gesundheitseinrichtungen, 10 Schulen, 6 Märkten und 6 Kirchen zusammenarbeiten. Mehr als 40'000 Menschen werden durch die verschiedenen Aktivitäten des Projekts erreicht: Zugang zu verlässlichen Informationen über COVID-19, Prävention und Bewusstseinsbildung durch angepasste Materialien, Schulung von dörflichen Gesundheitsteams für Prävention, Fallerkennung und Follow-up, Entwicklung von kinderfreundlichen Botschaften und Schulung in "Gesundheitsclubs" innerhalb von Schulen. Darüber hinaus werden an wichtigen öffentlichen Orten Handwaschstationen eingerichtet und die Gemeinden im Bau von häuslichen Handwaschanlagen und der lokalen Seifenherstellung geschult.

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Mission Evangélique Braille (MEB)

Unterstützung zur Reduzierung der Auswirkungen von COVID-19 auf das Leben sehbehinderter Menschen in Yaoundé

 

In Kamerun wollen Mission Evangélique Braille (MEB) und sein Partner, Club des Jeunes Aveugles Réhabilités du Cameroun (CJARC), die Gefährdung von Menschen mit Sehbehinderung verringern, deren Prekarität mit der Pandemie zunimmt. Das Projekt wird in den 7 Gemeinden der Region Yaoundé entwickelt, wo die Zahl der sehbehinderten Menschen auf mehr als 80'000 geschätzt wird. Das Projekt zielt darauf ab, Menschen mit Sehbehinderung mit verlässlichen Informationen über das Virus zu versorgen, insbesondere durch die Übersetzung eines Präventionsposters in Blindenschrift sowie eines Faltblatts für Begleitpersonen von Menschen mit Sehbehinderung. Darüber hinaus hat die Pandemie es sehbehinderten Menschen erschwert, wirtschaftliche Aktivitäten auszuüben. Mehrere werden dabei begleitet, ihre Tätigkeiten neu zu starten und an den neuen Kontext anzupassen. Insgesamt wird das Projekt mehr als 1’000 Menschen direkt betreffen.

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SAM Global

Unterstützung für ein soziales Unternehmen, Eggscellent

In Kambodscha, in der Region Siem Reap, wird die Gesundheitskrise von einer Wirtschaftskrise begleitet, die mit dem Rückgang der Tourismusaktivitäten zusammenhängt. Viele Menschen, die vom Tourismus abhängig sind, sind über Nacht arbeitslos geworden. Auch das Sozialunternehmen Eggscellent, dessen Entwicklung in den letzten Jahren von Interaction unterstützt wurde, ist von der Krise stark betroffen, die Aufträge sind um 75% gesunken. Das Unternehmen hat sich entschieden, Familien zu unterstützen, die unter den Auswirkungen der Krise am meisten leiden. Das Projekt zielt darauf ab, einen Teil der produzierten Eier (20'000 Eier/Monat) an etwa 4'000 Menschen pro Monat zu verteilen, die von 10 Partnerorganisationen als besonders bedürftig identifiziert wurden. Diese Unterstützung wird es dem Unternehmen auch ermöglichen, die Beschäftigung und Aktivitäten auf einem Mindestniveau zu halten, bis eine allmähliche Erholung eintritt.

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TWINT-Überweisung

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